Japandi beginnt damit, Raum zu lassen. Nicht jede Ecke muss gefüllt werden, und nicht jedes Material muss Aufmerksamkeit verlangen. Ein heller Stoff, eine Holzplatte und eine Leuchte mit klarer Form genügen oft, um eine Richtung vorzugeben. Wählen Sie zuerst das Möbel, um das sich der Raum dreht, und lassen Sie alles andere daran anknüpfen. So entsteht Ruhe, ohne dass das Interieur kahl wirkt: Die Unterschiede liegen in der Maserung, der Textur und der Rundung einer Armlehne.
In der Reefs Kollektion bildet Charlie mit seinem naturfarbenen Stoffbezug eine sanfte Basis am Tisch. Eine Keramikplatte in Travertin-Optik, wie bei Stonham, bringt eine andere Oberfläche in dieselbe helle Stimmung. Für mehr Wärme bietet sich massives Akazienholz an. Halten Sie große Farbflächen nah beieinander und setzen Sie Metall als feine Linie ein, etwa bei Stuhlbeinen oder Leuchten. Die beige Hover ist eine mögliche Ergänzung. Diese Auswahl ist ein Ausgangspunkt, kein festes Set: Ein bewusster Kontrast macht das Ganze spannender, als alles exakt aufeinander abzustimmen.